Wilkommen         auf meiner Hp

4.1.08 12:45, kommentieren

4.1.08 13:08, kommentieren

10.1.08 14:42, kommentieren

Geschichte

995, 31.3.
In einer Schenkungsurkunde des Königs Otto III., welcher der Kirche zu Zeitz das Land Ponzowa (im heutigen Umfeld der Stadt Zeitz) mit Crossen übereignet, wird im Zusammenhang mit einer angefügten Grenzbeschreibung erstmals der Name „Gera“ erwähnt.

999, 26.4.
Kaiser Otto III. schenkt seiner Schwester Adelheid, der Äbtissin des Stifts Quedlinburg, das Land Gera mit allem Zubehör zur freien Verfügung.

1237, 25.10.
In einem Vergleich über die Erhebung der Gerichtsgebühren in der Stiftsvogtei Gera, den die Äbtissin von Quedlinburg Gertrud von Amfurt mit Heinrich IV. dem Älteren von Weida schließt, wird Gera erstmals als Stadt und ihre Einwohner als Bürger bezeichnet.

1350, 11.5.
Erstmals ist an einer Urkunde ein Siegel der Stadt Gera nachgewiesen. Das Wappenbild zeigt in einem dreikantigen Wappenschild den Löwen der Vögte

1401
Geraer Tuchmacher werden erstmals als Händler auf der Naumburger Messe nachgewiesen. Seit 1436 besuchen diese regelmäßig die Leipziger Messe.

1450, 15.10.
Im sächsischen Bruderkrieg (1445 - 1451) zwischen Kurfürst Friedrich und Herzog Wilhelm von Sachsen wird die Stadt Gera erobert und zu großen Teilen vernichtet.

1478, 25.5.
Die 43 Meister der Tuchmacherinnung von Gera erhalten von Heinrich dem Mittleren neue Innungsartikel. Diese bilden eine wichtige Grundlage für das Aufblühen und die dominierende Stellung der Tuchherstellung im Gebiet um Gera.

1487, 2.11.
Die Stadt erhält vom Landesherrn ein neues Stadtrecht verliehen. Diese schaffen wesentliche Voraussetzungen für die in der Folge einsetzende Entwicklung Geras zu einem wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt in Ostthüringen.

1546, 14.10.
Herzog Moritz von Sachsen tritt an den mit ihm verbündeten König Ferdinand von Böhmen die Lehnshoheit über die Territorien der Herren von Gera ab. Nachdem der letzte Herr von Gera am 7.8.1550 ohne männliche Erben stirbt, wird zwischen den Reußen zu Greiz und Burggraf Heinrich IV. von Meißen eine heftige Auseinandersetzung um das Erbe geführt, in deren Ergebnis die Reußen 1560 bzw. 1562 in den Besitz desselben gelangen. Bei einer Landesteilung 1564 erhält Heinrich der Jüngere Reuß die Herrschaft und wird damit der Begründer der Jüngeren Linie Reuß.

um 1570
Die ersten niederländischen Zeugwirker und Schönfärber lassen sich in Gera nieder.

1572, 10.6.
Zwei Monate nach dem Tod seines Vaters (deshalb Posthumus genannt) wird Heinrich Reuß der Jüngere geboren. Nachdem er am 6.6.1595 die Regierung übernimmt, entwickelt er sich durch seine Reformen der Staats- und Kirchenverwaltung und die Förderung von Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft zu einem der bedeutendsten Landesherren seiner Zeit.

1595
Der niederländische Kauf- und Handelsmann Nikolaus de Smit (geboren am 5.11.1541 in Doornick in Flandern) lässt sich in Gera nieder. Durch die Einführung des Verlagswesens in der Zeugmacherei und eine Monopolstellung für die Anwendung neuer Verfahren beim Färben der Zeuge wird er zum Begründer frühkapitalistischer Produktionsmethoden in Gera. Nikolaus de Smit stirbt am 7.3.1623 in Gera.

1606
Mit Martin Spieß (1579 bis 1611) aus Speyer ist der erste Buchdrucker in Gera nachweisbar.

1639, 14.4.
Durch vor der Stadt lagernde schwedische Soldaten wird in den Scheunen vor dem Bader-, Schloss- und Leumnitzer Tor Feuer gelegt. Rasch greift dieses auf die Innenstadt über und legt 110 Häuser in Schutt und Asche.

1658, 7.4.
Die erneuerten Statuten der Stadt Gera werden durch die Landesherrschaft bestätigt.

1686, 20.3.
Durch die Fahrlässigkeit eines Bäckerburschen entsteht ein Essenbrand, der rasch auf große Teile der Innenstadt und die Vorstädte vor dem Schloß- und Leumnitzer Tor übergreift. 358 Häuser, 3 Stadttore und 50 Scheunen werden zerstört. 4 Menschen verlieren ihr Leben.

1756 bis 1763
Im Siebenjährigen Krieg wird Gera von einer Vielzahl von Truppendurchmärschen, Brandschatzungen, Kontributionen und Zwangsrekrutierungen heimgesucht. Mehrfach lagern bis zu 20.000 Mann in der Stadt.

1780, 18.9.
Durch Brandstiftung in einem Haus in der äußeren Weidaischen Gasse entsteht ein Feuer, das sich durch die anhaltende Trockenheit und aufkommenden Sturmwind mit großer Geschwindigkeit über die Innenstadt und die Vorstädte ausbreitet. Von 897 Gebäuden werden 785 zerstört. 10 Menschen verlieren ihr Leben. Innerhalb der Stadtmauern bleibt allein das Schreibersche Haus auf dem Nicolaiberg vom Feuer verschont. Der „große Brand von Gera“ sorgt für große Aufmerksamkeit in Deutschland und führt zu zahlreicher Unterstützung für den Wiederaufbau.

1802, 26.4.
stirbt Heinrich XXX., der letzte Graf aus dem Haus Reuß-Gera. Die Linien Reuß-Schleiz, -Lobenstein und -Ebersdorf übernehmen gemeinschaftlich die Regierung über die Herrschaft Gera.

1831, 24.3.
Anlässlich der im Rathaussaal stattfindenden Militärlosung brechen neue Unruhen aus. Die Märzunruhen beschleunigen die Ausarbeitung der von den Bürgern geforderten neuen Stadtordnung, die am 13.9. erlassen und am 18.10. der Stadt übergeben wird. Die Einführung einer aus 21 gewählten Stadtverordneten bestehenden Gemeindevertretung erweitert das Selbstverwaltungsrecht der Bürgerschaft.

1833
In der Kammwollspinnerei Morand & Co. wird die erste Dampfmaschine in Gera aufgestellt. Sie steht heute im Hof der „Amthorpassagen“.

1841
Der Mechaniker Moritz Jahr gründet in der Neustadt eine Maschinenbauanstalt. Sie ist Ausgangspunkt für die Entwicklung der Maschinenindustrie in Gera.

1848, 1.10.
Der Rücktritt des Fürsten Heinrich LXXII. Reuß-Lobenstein-Ebersdorf ebnet den Weg zur Bildung des Fürstentums Reuß j. L.

1918, November
Der Austausch des konservativen Staatsministers Franz von Hinüber durch Paul Ruckdeschel am 7.11. kann den Ausbruch der Revolution nicht mehr verhindern. Auf einer Massenversammlung am 10.11. in der Ostvorstädtischen Turnhalle wird ein Arbeiter- und Soldatenrat gewählt, der die Staatsgewalt übernimmt und den Rücktritt des reußischen Fürsten Heinrich XXVII. (1858 - 1928) sowie des Oberbürgermeisters Dr. Ernst Huhn durchsetzt.

1920, 1.5.
Der am 4.4.1919 gegründete Volksstaat Reuß schließ sich mit sechs thüringischen Einzelstaaten zum Land Thüringen zusammen. Weimar wird Landeshauptstadt.

1935, 30.1.
Die Deutsche Gemeindeordnung beseitigt die demokratische Selbstverwaltung auf Gemeindeebene. In der Stadtverwaltung wird das Führer-Gefolgschafts-Prinzip durchgesetzt.

1937, 17.12.
Der Anschluss der Stadt Gera an die Reichsautobahn wird eröffnet.

1938, 10.11.
Reichskristallnacht. Zerstörung und Schändung der Synagoge, der jüdischen Schule und Besetzung jüdischer Geschäfte. Alle männlichen Juden werden in Schutzhaft genommen.

1945, 6.4.
Schwerster Luftangriff auf Gera mit schweren Zerstörungen im Altstadtkern, am Hauptbahnhof, in Untermhaus und Pforten. 142 Menschen werden getötet. Getroffen werden 300 Wohnhäuser, 54 Gewerbebetriebe, 21 öffentliche Gebäude (Schloss Osterstein, Städtisches Museum, Kulissenhaus des Theaters) und etwa 20 Versorgungsbetriebe, 1.000 Wohnungen werden zerstört, 8.000 Menschen werden obdachlos.

1945, 14.4.
Gegen 12 Uhr kapitulieren die 1.200 Soldaten des Standortes Gera. Die Stadt wird durch Truppen der 3. US-Armee besetzt.

1945, 1.7.
Abzug der amerikanischen Besatzungstruppen aus Gera. Am Nachmittag um 17.15 Uhr wird durch die Explosion eines mit Seeminen beladenen Güterzuges das Gaswerk zerstört.

1945, 2.7.
Einzug der sowjetischen Besatzungstruppen in Gera.

1952, 25.7.
Thüringen wird in die Bezirke Erfurt, Gera und Suhl aufgeteilt. Gera wird Bezirksstadt.

1953, 17.6.
Streiks in mehreren Betrieben und Demonstrationen der Wismut-Kumpel vor dem Gebäude des Rates des Bezirkes. Verhängung des Ausnahmezustandes auf Befehl des Chefs der Garnision Gera der Sowjetarmee.

1959
Gera wird mit 100 924 Einwohnern Großstadt.

1972, 28.4.
In Gera-Lusan vollzieht ein Löffelbagger symbolisch den ersten Spatenstich für das größte Neubaugebiet Geras mit etwa 40.000 Einwohnern.

1973/74
Die 1731 angelegte Neustadt wird gesprengt. An ihrer Stelle entstehen das Haus der Kultur (heute Kultur- und Kongreßzentrum) und der Zentrale Platz.

1989, 22.10.
Im Anschluss an das Friedensgebet in der Johanniskirche formieren sich mehrere hundert Jugendliche spontan zu einer Demonstration durch die Straßen der Stadt.

1990, 6.5.
Nach 40 Jahren finden wieder freie und demokratische Kommunalwahlen statt.

1991, 3.10.
Mit dem ersten Geraer Höhlerfest wird eine neue Volksfest-Tradition begründet.

1991, 1.12.
Eröffnung des Otto-Dix-Hauses am Mohrenplatz anlässlich des 100. Geburtstages des Künstlers.

1992, 1.5.
An den Bühnen der Stadt Gera werden bei einem Empfang des Oberbürgermeisters und des Präsidenten der Stadtverordnetenversammlung die in Gera stationierten GUS-Streitkräfte, die bis September abziehen, offiziell verabschiedet.

1994
Durch Eingemeindungen von 12 Gemeinden mit insgesamt 29 Ortsteilen verdoppelt sich die Fläche der Stadt Gera von 7.764 auf 15.164 Hektar.

1995, 1.8.
Die Bühnen der Stadt Gera und das Landestheater Altenburg fusionieren zur Altenburg-Gera Theater GmbH.

1997, 24.1.
Es wird mit dem Abriss des von 1965 bis 1967 errichteten Interhotels begonnen, um Baufreiheit für die Gera-Arcaden zu schaffen. Diese werden am 11.11.1998 eröffnet.

1998, 15.10.
Die neue Heinrichsbrücke wird für den Verkehr freigegeben. Die Straßenbahn fährt erstmalig über eine separate Brücke.

1999, 9.6.
Auf dem Terrain der abgerissenen Amthorpassage wird der Grundstein für das neue City-Kaufhaus „Amthorpassagen“ gelegt, das am 13.4.2000 eröffnet wird.

2000, 6.2.
Nach sechsjähriger Bauzeit wird die Süd-Ost-Tangente als Innenstadtumgehung für den Verkehr freigegeben.

die Stadtgeschichte der Stadt Schmölln,

Der Brückenplatz in Schmölln Im Westen des Landkreises liegt die circa 12.600 Einwohner zählende Stadt Schmölln. Bereits 1066 erfolgte als „zmulna“ die erste urkundliche Erwähnung durch Kaiser Heinrich IV., während in der Zeit zwischen 1334 und 1338 die Verleihung der Stadtrechte erfolgte. Nach einer überaus wechselvollen Geschichte entschied sich die Bevölkerung des ehemaligen Kreises Schmölln im Jahr 1990 zur Zugehörigkeit für den nach der Wiedervereinigung neu entstandenen Freistaat Thüringen. Kulturhistorisch beachtenswerte Bauwerke sind das gotische Rathaus und die Stadtkirche St. Nikolai.

Die günstige Eisenbahnverbindung an der Strecke Erfurt – Gera – Schmölln – Chemnitz – Dresden sowie die ca. 5 km an der Stadt vorbeiführenden Autobahn A 4 mit ihrem neuerbauten Direktanschluss macht die Stadt für viele Investoren interessant. Die in den vergangenen Jahren erschlossenen und fast vollständig bebauten drei Industrie- und Gewerbegebiete sind verkehrstechnisch ausgezeichnet erreichbar und begründen die berechtigte Hoffnung auf eine weitere positive wirtschaftliche Entwicklung.
Traditionelle Branchen wie die Knopfindustrie, die Metallverarbeitung und neuerlich auch die Kunststoff-technik finden in den Industriegebieten eine neue Heimat. In letzter Zeit konnten einige Unternehmen der Automobilzulieferindustrie angesiedelt werden. Dieser Trend setzt sich fort.


Marktplatz mit Brunnen Zahlreiche rekonstruierte Häuser, neu entstandene Wohngebiete, Hotels, das Sparkassenkompetenzcentrum, die Erweiterung der Handelseinrichtungen in allen Stadtteilen, das Bürger- und Vereinshaus, aber vor allem die „Ostthüringenhalle“ als Mehrzweckhalle für Sport- und Kulturveranstaltungen veränderten in den vergangenen Jahren das Stadtbild wesentlich. Am neu gestalteten Stadtpark, unterhalb vom Pfefferberg und Aussichtsturm, bietet das in einem alten und schönen Fachwerkbau eingerichtete Knopf- und Regionalmuseum dem Besucher umfangreiche Informationen über die für die Stadt so bedeutende Knopfindustrie, die einst Schmölln zur „Knopfstadt“ werden ließ. Das alljährlich stattfindende Pfefferbergfest gehört traditionell zu dieser Stadt genauso wie der berühmte Schmöllner Mutzbraten.



eine Geschichte aus der JVA,

Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod eines 33 Jahren alten Häftlings im Darmstädter Gefängnis haben die Ermittler die Tatwaffe gefunden. «Es handelt sich um einen angespitzten Löffel», sagte eine Sprecherin des Justizministeriums am Mittwoch in Wiesbaden. Der Mann war am Dienstag während der Freistunde auf dem Gefängnishof vor den Augen der Wärter getötet worden. Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung mit anderen Gefangenen. Die Ermittlungen richteten sich nach wie vor gegen zwei Häftlinge. Zu dem Ergebnis der Obduktion und dem Fundort der Tatwaffe machte das Justizministerium keine Angaben. Das Opfer saß wegen Drogen-Delikten im Gefängnis. Zu den Verbrechen der mutmaßlichen Täter hieß es nur, sie seien «nicht wegen besonderer Gewalttaten» verurteilt worden. Quelle: darmstadtnews.de
Mehr über den Fall war zuvor auf e110.de berichtet worden:
In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Darmstadt ist am Dienstag ein 33-jähriger Häftling von Mitgefangenen erstochen worden. Nach Angaben des hessischen Justizministeriums war es während einer Freistunde im Hof der JVA zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Gefangenen gekommen. Die Gründe dafür würden noch untersucht. Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung gab es für den 33-Jährigen keine Rettung mehr - er starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Grünen im hessischen Landtag verlangten von Justizminister Jürgen Banzer (CDU) Aufklärung.
«Wir wollen wissen, wie es dazu kommen konnte, dass Häftlinge über solch gefährliche Stichwaffen verfügen», sagte der Grünen-Innenexperte Jürgen Frömmrich. Die Sprecherin des Ministeriums, Nicole Demme, betonte, es lägen keine Erkenntnisse vor, dass er vor der Auseinandersetzung bereits Spannungen unter den Beteiligten gegeben habe. Möglicherweise hätten sich das Opfer, ein Russlanddeutscher und zwei als tatverdächtig geltende Georgier, gekannt. Sicher sei dies jedoch noch nicht.
Alle drei waren in unterschiedlichen Hafthäusern der JVA untergebracht. In allen drei Hafthäusern gab es nach Angaben der Sprecherin in den vergangenen Monaten Zellendurchsuchungen.[…]
Der Tod des 33-Jährigen reiht sich ein in eine Reihe schwerer Zwischenfälle in hessischen Gefängnissen in den vergangenen anderthalb Jahren: So stach im April 2005 ein psychisch verwirrter Häftling in der JVA Wiesbaden einen Wärter nieder und verletzte diesen lebensgefährlich. Im folgenden Juli wurde in der JVA Kassel I ein Insasse von drei Mitgefangenen misshandelt und vergewaltigt. Ebenfalls im Juli strangulierte in der Haftanstalt Weiterstadt ein Häftling einen Zellengenossen und tötete sich anschließend selbst.

1 Kommentar 10.1.08 13:38, kommentieren

12.1.08 15:00, kommentieren

5.1.08 06:11, kommentieren

4.1.08 17:56, kommentieren